20MA-Stop Trading Strategie

Grundlagen

Bei der 20 Moving Average Stop Trading Strategie geht es die profitable Verwendung von Support und Resistance für die Positionseröffnung. Nach einer Trendbestätigung mithilfe das Abprallen von Kursen an spezifischen Widerstands- und Unterstützungslinien.
In diesem Zusammenhang nutzen wir den 20er Moving Average als Widerstandslinie.

Ablauf

1. Resistance und Durchbruch erkennen

Um mit unserer Strategie loslegen zu können, brauchen wir einen Durchbruch des 20 MA von unten nach oben.
Die alte Resistance ist sofort unser Support.

2. Bounce abwarten

Nach dem Durchbruch warten wir derzeit darauf, dass der Preis ein bisschen zurückfällt und am Boden beim MA 20 abprallt.

3. Eröffnung und Stop-Loss

Sind beide vorherigen Kriterien gegeben, können Sie Ihre Position am Close (Schlusskurs) der abgeprallten Kerze eröffnen und einen Stop-Loss nahezu unter den 20er Moving Average setzen.

4. Gewinne nehmen

Für die Gewinnmitnahme existieren eine Anzahl mehrerer Gelegenheiten.
Wir empfehlen die Kombination aus einem Take-Profit am letzten Hochpunkt seit dem Durchbruch und einem gesetzten Trailing-Stop.

5. Welche Indikatoren werden gebraucht?

Für die Umsetzung der Trading Strategie brauchen wir bloß den MA 20 (20er Moving Average).

Ein Moving Average („gleitender Durschschnitt„) beschreibt einen typischen Preis über eine Reihe von Preiskerzen hinweg.

In unserer Tradingstrategie nutzen wir den MA 20 als Support und Resistance.

6. Support und Resistance

Bei der 20er MA Strategie nutzen wir die Konzepte von sogennanten Support und Resistance-Level.

Support / Boden:
Ein Support-Level (auch Unterstützungsniveau) ist ein Niveau, auf welchem der Kurs beim Fallen Unterstützung findet. Er wird also im Fallen verzögert, gestoppt oder prallt gar von dem „Boden“ ab. Wird ein jener Support um einen speziellen Betrag vom Kurs durchbrochen, gilt die nächste Unterstützungslinie als Boden und der alte Support als innovative Resistance (Decke).
Resistance / Decke:
Ein Resistance-Level (auch Widerstandsniveau) ist das genaue Gegenteil eines Support-Levels. Es ist der Kurs, an dem ein Preisanstieg auf Widerstand stößt und gleichwohl verlangsam oder gestoppt wird bzw. an der Resistance hinab abprallt. Durchbricht der Kurs eine derlei Decke von unten nach oben, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Preis weiter steigt.

Bricht ein Preis von unten nach oben mit Hilfe einer Resistance wird die vorherige Decke zum neuartigen Boden, also zum Support.

Fällt aktuell der Kurs erneut auf die Widerstandslinie – in unserem Fall auf dem 20er Moving Average – und prallt dort nach oben ab, haben wir eine doppelte Bestätigung des jetzigen Trends und somit eine statistisch hohe Wahrscheinlichkeit für in der nahen Zukunft weiter steigende Kurse.

7. Trading

Wir empfehlen für die Strategie wenigstens einen 2-Minuten-Chart und maximal einen 4-Stunden-Chart.

Schritt 1: Decke (Resistance) und Durchbruch erkennen

Beobachten Sie die Kursbewegungen Ihres Assets.

Durchbricht der Kurs den MA 20, also unsere Resistance, von unten nach oben, ist das ein Kriterium für eine Position in unserer Strategie gegeben.

Die vorherige Decke ists aktuell zum neuartigen Boden geworden.

Schritt 2: Auf Bounce warten

Nachdem unsere Resistance am 20er Moving Average durchbrochen wurde, warten wir darauf, dass der Preis abermals ein Stück zurückfällt und von dem sofort Boden genannten Widerstandsniveau abprallt („bounce“). Wird die Widerstandslinie nicht herunter durchbrochen, kommuniziert man von einer Bestätigung. Das Vorkommen einer Bestätigung vergrößert die statistische Wahrscheinlichkeit für eine zusätzliche Kursentwicklung nach oben.

Von diesem Bounce, – einem Stopp der Kursbewegung, – kommt gleichwohl der Name jener Strategie. Der Kurs stoppt am MA 20.

Schritt 3: Position eröffnen und Stop-Loss (LS) setzen

Nachdem der Kurs unseres Assets nach dem vorangegangenen Durchbruch der Resistance derzeit am Support abgeprallt ist, öffnen wir eine Long-Position.

Wir wetten auf weiter steigende Kurse.

Setzen Sie immer eine Stop-Loss-Order um Ihre Verluste zu begrenzen!
Wir empfehlen den Stop-Loss wenigstens annähernd unter dem 20er Moving Average, wenn nicht gar an dem Eröffnungskurs der abgeprallten Preiskerze zu setzen.
Auf eben diese Weise können Sie potenzielle Verluste insoweit senken, dass die beschriebene Strategie langfristig und profitabel getradet werden kann.

Schritt 4: Profit mit nehmen

Hier einige Möglichkeiten.

Take-Profit-Order:
Setzen Sie eine Take-Profit-Order am höchsten Preis, welcher zeitlich nebst dem Durchbruch des 20er MA’s von unten nach oben und dem Abprallen kurz vor Ihrem Einstieg lag.
Sollten Sie sich für jene Ausprägung der Gewinnmitnahme entscheiden empfehlen wir den Stop-Loss sobald denkbar in den Gewinnbereich zu ziehen. So grenzen Sie das Verlustrisiko weiter ein.
Stop-Loss-Order nachziehen:
Eine übrige Möglichkeit wäre das Nachziehen Ihrer Stop-Loss-Order.
In diesem Fall folgen Sie der augenblicklichen Kursentwicklung und ziehen den Stop-Loss mit ein wenig Abstand nach. Auf jene Weise schränken Sie einerseits Ihren Gewinn nicht von vorneherein ein, indem Sie eine Take-Profit-Order an einem festen Kurs setzen und behüten andererseits Ihr Risiko ab.
Trailing-Stop-Loss:
Ein Trailing-Stop ist ein Order-Typ, welcher dem zeitgemäßen Kurs von allein in einem eigenen Preisabstand folgt.
Dadurch ersparen Sie sich das mühselige Nachziehen einer Stop-Loss-Order und gehen nichtsdestotrotz hinsichtlich Ihres Risikos auf Nummer sicher!
Eine Möglichkeit für das Setzen des Trailing-Stop wäre der gleiche Punkt, an dem Sie den Stop-Loss gesetzt hätten.
Einen Stop-Loss können Sie sich obendrein einsparen, wenn Sie den automatischen Trailing-Stop verwenden.

FAQ

Kann ich die MA 20 Stop-Tradingstrategie ebenso für Short benutzen?

Ja, jene Strategie funktioniert gleichfalls für Short-Orders. Derweil wechselt sich lediglich die Bezeichnung für Support und Resistance, die grundlegenden Regeln bleiben – wenn gleichermaßen gespiegelt – dieselben.

Muss ich für jene Strategie den MA 20 nehmen?

Nein, für ebendiese Strategie können Sie genauso weitere Moving Averages wie den MA 9 oder den MA 200 nehmen. Wir empfehlen trotz alledem den MA 20 wegen seiner weiten Verbreitung für die im Artikel beschriebenen Timeframes.

Auf welchem Chart kann ich ebendiese Strategie traden?

Die 20 Moving Average – Stop Trading Strategie funktioniert auf den mehreren Timeframes.
Wir empfehlen mindestens einen 15-Minuten-Chart, – darunter werden viele Kursbewegungen zu willkürlich – und maximal einen 4-Stunden-Chart.

Eignet sich die MA 20 – Stop Strategie für Bitcoin, Ethereum und weitere Kryptowährungen?

Ja, jene Strategie basiert auf ausgesprochen grundlegenden Prinzipien der technischen Chartanalyse und reibungsloser Marktpsychologie. Hiermit eignet sie sich sowie für Aktien, Rohstoffe als gleichfalls für Kryptowährungen wie Bitcoin.